Das Projekt ‚Anti-Bias und interkulturelles Lernen’ zielt darauf, das Demokratieverständnis und das Solidaritätsgefühl von Jugendlichen zu stärken. Das von der RAA Brandenburg initiierte transnationale Vorhaben wird über drei Jahre aus dem EU-Aktionsprogramm ‚Jugend für Europa’ gefördert. Gemeinsam mit den Partnerorganisationen aus Polen (ODN und Civilitas), Kroatien (VIMIO) und Italien (bbjshare.it) wird eine internationale TrainerInnenausbildung zu Methoden des Anti-Bias-Ansatzes (verstanden als vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung) durchgeführt. Diese befähigt die Teilnehmenden, den Ansatz – neben anderen Methoden des interkulturellen Lernens – im Rahmen von nationalen Fortbildungen zu erproben und für den jeweiligen Kontext weiterzuentwickeln. Gleichzeitig wird der Anti-Bias-Ansatz im interkulturellen europäischen Kontext in so genannten Begegnungstreffen, an denen Jugendliche aus allen vier im Projekt kooperierenden Ländern teilnehmen, praktisch angewendet. Die gesammelten Erfahrungen werden neben anderen Beiträgen zu aktuellen Entwicklungen des interkulturellen Lernens der Fachöffentlichkeit im Rahmen von fünf Fachkonferenzen in den beteiligten Ländern und Regionen präsentiert.
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